blind dem Navi vertraut....

Am 29.03.2016 wurde die FF Jarmen und die Löschgruppen aus Plötz und Daberkow zu einer technischen Hilfeleistung alarmiert. Ein mit zum Teil mit Gefahrgut beladener Lkw ist von eiem Landweg abgekommen und drohte um zu kippen. Der Lkw Fahrer blieb unverletzt. Sein Navi führte ihn geradewegs in die Peenewiesen. Mit einem Greifzug wurde der Lkw stabilisiert und dann Stück für Stück entladen.

Dann kam die Seilwinde vom HLF der Löschgruppe Daberkow zum Einsatz. Mit ihr wurde der Lkw dann wieder auf die Straße gezogen. Glück im Unglück. Der verunfallte Lkw war unter anderem mit Pflanzenschutzmitteln beladen.

Jahreshauptversammlung 2016

Jarmen/Plötz/Daberkow. Das neue Brandschutzgesetz Mecklenburg-Vorpommerns sollte bei der Stadt Jarmen in absehbarer Zeit kein Kopfzerbrechen hervorrufen, ebenso wie die erstmals fürs Ausrücken der Löschtruppe benannten Hilfsfristen oder gar Mannschaftsstärken. Das meint ihr Wehrleiter Gerhard Vockelmann: „In zehn Minuten mit einer Gruppe und allen Funktionen in 80 Prozent der Fälle in Ortslagen vor Ort sein, das sollten wir locker erreichen, genauso wie es in der Ausstattung nicht sehr viel Handlungsbedarf geben sollte.“ Verkündete er jedenfalls bei der diesjährigen Hauptversammlung der Brandbekämpfer im Kulturzentrum an der Rosenstraße.
Wohl wissend, dass dort eine so große Mannschaft vor ihm saß wie es sie schon seit Jahrzehnten nicht mehr gegeben hat. Denn durch den feuerwehrtechnischen Beitritt der Nachbargemeinde Daberkow stieg die Zahl der Mitglieder auf jetzt insgesamt 134. Dazu zählen 21 Jungen und Mädchen der Nachwuchs-Riege und 39 Damen und Herren aus der Ehren- abteilung, das Gros indes gehört eben der aktiven Truppe an. Mit 74 Männern und Frauen weist sie eine Schlagkraft auf, die in Vorpommerns Provinz bei den Kleinstädten ihresgleichen sucht. Spätestens seit der Eingliederung der Daberkower Kameraden könne rund um die Uhr und an jedem Wochentag mit mehr als 22 Leuten ausgerückt werden, sprich mindestens in Zugstärke. „Damit leben wir in Jarmen auf einer Insel der Glückseligen“, so Vockelmann.
Wie gut das tut und wie nötig die schnellen Männer und Frauen mit ihren roten Blaulicht-Wagen bleiben, belegt die jüngste Einsatzstatistik. Nach der gingen im Peenestädter Gerätehaus 2015 insgesamt 47 Alarmmeldungen ein. Mehr gab es in diesem Jahrtausend nur 2000, als die Sirene 51 mal aufheulte. Zuletzt hatten diese Werte immer zwischen 23 und 36 gelegen, wobei die Anzahl der Feuer einstellig blieb, 2014 sogar nur noch bei drei lag.
In den folgenden zwölf Monaten hingegen wurden es 18, und nicht immer handelte es sich lediglich um brennende Papiertonnen, verrauchte Küchen oder ähnlich kleine Kaliber. Mehrmals ging es um brennende Pkw, landwirtschaftliche Flächen oder gar Gebäude. So halfen die Peenestädter Mitte September beim Löschen in einem Alt Telliner Rinderbetrieb oder beim Feuerwehr-Großeinsatz kurz vor Weihnachten im Tutower Pommernring. Doch auch im eigenen Verantwortungsbereich gab es mächtig viele Flammen: Ende November brannte in Plötz ein Schuppen- und Garagenkomplex ab, schon im März hatte es in dem Dorf einen Dachstuhlbrand gegeben.
Darüber hinaus umfasste das Hilfeleistungsspektrum eine Vielzahl von Aufgaben, mitunter sehr traurige. Ende Februar beispielsweise konnten Jarmener Brandbekämpfer nach zwei schweren Verkehrsunfällen die Fahrer nur noch tot bergen – morgens an der Kreisstraße zwischen Völschow und Wilhelminenthal sowie nachts auf der Autobahn Richtung Süden. Ende August dann halfen Kameraden an der Ortsumgehung den Medizinern bei der Versorgung eines schwer verletzten Motorradfahrers und der Suche nach dessen Körperteilen. Dagegen wirkte das Beseitigen von umgestürzten Bäumen oder Ölspuren beziehungsweise das Öffnen von Wohnungstüren für den Rettungsdienst fast schon entspannend.
Allerdings gab es neben fünf klassischen Fehlalarmen im vergangenen Jahr so einige Anforderungen der Löschtruppe, die noch heute für Stirnrunzeln oder gar pures Unverständnis bei Vockelmann sorgen. Lieblingsbeispiel scheint der 6. August zu sein, als 19 der ehrenamtlich aktiven Männer und Frauen an die Kreuzung von L 35 und B 110 gerufen wurden, um kurzerhand als Straßenkehrer zu agieren. Weil Sand auf der Fahrbahn lag und der Baulastträger sich dazu um 16 Uhr anscheinend nicht mehr in der Lage sah.
Als grenzwertig empfindet die Truppe ebenfalls das Ausrücken zur Kleingartenanlage „Abendruh“ nur einen Tag später: „Um 21.30 Uhr wurde mit leichtem Handwerkszeug von 25 Kameraden ein Reh aus einem Gartentor befreit. Mindestens die gleiche Anzahl Schaulustiger beobachtete die Befreiungsaktion, die mit einer simplen Zange erfolgte“, erinnerte der Wehrführer. Da hätte also auch jemand anderes aktiv werden können – ohne Großalarm. Und dann schickte die Leitstelle auch noch einen Zug seiner Leute die A 20 hinunter bis kurz vor Neubrandenburg, weil es dort nahe Brunn einen Flächenbrand gab. Als die Peenestädter eintrafen, war allerdings alles vorbei – 75 Kilometer umsonst gefahren.
Wenigstens mussten sie im Gegensatz zu vielen anderen Wehren dabei nicht fürchten, dass unterwegs die Technik aufgibt. Denn nicht nur die personelle Ausstattung lässt mittlerweile kaum noch etwas zu wünschen übrig, selbst in Sachen Fuhrpark sieht das so aus: Ein Boot, ein Ölwehr-Anhänger, ein moderner Einsatzleitwagen und eine Drehleiter gehören dazu. In Daberkow kam gerade ein Hilfeleistungslöschfahrzeug hinzu, sodass dort nun in der Garage zum ersten Mal ein Einsatzwagen mit Wassertank an Bord steht.
Um all diese Technik auch optimal nutzen zu können, bedarf es allerdings qualifizierter Menschen, betonte Vockelmann nicht ohne Grund. Denn im Durchschnitt absolvierte mit 40,46 Stunden jeder aus der Mannschaft die laut Dienstverordnung erforderliche Ausbildungszeit (40 Stunden). Aber eben nur, weil einige besonders eifrig waren. „Das darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass es Kameraden gibt, die leider nur wenige an Dienstabenden teilnehmen wollen oder können.“ Mit zusätzlichen Terminen auch an Wochenende soll diese Manko nun behoben werden und das Ausbildungsniveau gehalten beziehungsweise noch gesteigert werden, hieß es.

Quelle: Vorpommernkurier

Wohnungsbrand in Jarmen

Am 23.01.2016 kam es gegen 17.00 Uhr zu einem Wohnungsbrand in der Lindenallee in Jarmen. Für die FF Jarmen wurde Vollalarm gegeben. Somit wurde auch die Löschgruppe aus Plötz in Marsch gesetzt. Auf Grund der ersten Lagemeldung der Leitstelle das sich noch Personen in der Wohnung befinden, wurden weitere Kräfte aus Tutow und Völschow alarmiert.

Vor Ort wurde sofort ein Trupp zur Menschenrettung eingesetzt , welcher auch nach kurzer Zeit eine ältere Person aus der Wohnung retten konnte. Diese wurde dann sofort rettungsdienstlich versorgt. Das Feuer wurde dann durch weitere PA Trupps schnell gelöscht. Durch den Einsatz eines Rauchschutzvorhangs und eines Überdrucklüfters konnte der Brandrauch in der Brandwohnung gehalten werden. Weitere Bewohner konnten somit sicher durch das Treppenhaus ins Freie gebracht werden. Die Wohnung ist unbewohnbar. Zur Brandursache ermittelt die Polizei.

Die ebenfalls alarmierte Drehleiter aus Loitz konnte den Einsatz abbrechen.

 

eingesetzte Wehren:

FF Jarmen

Löschgruppe Plötz

FF Tutow

FF Völschow

Quelle: Nordkurier

Garagenbrand in Plötz

Am Sonntag den 22.11.2015 wurde ein Feuer in Plötz gemeldet. Gegen 13.30 Uhr löste die Leitstelle Alarm für die FF Jarmen mit ihren Löschgruppen Plötz und Daberkow aus.

Zusätzlich wurden auch die Wehren aus Völschow und Tutow mit alarmiert.

Vor Ort brannte eine Garage in voller Ausdehnung mit angrenzendem Holzschuppen.

In der Garage befand sich ein Pkw, welcher durch das Feuer völlig zerstört wurde. Für die Wasserversorgung wurde ein Pendelverkehr mit den Tanklöschfahrzeugen der FF Völschow und der FF Tutow eingerichtet. 

Beide Gebäude waren nicht mehr zu retten.

Um das Feuer entgültig abzulöschen, wurde der Pkw mit Hilfe der Seilwinde vom neuen HLF der Löschgruppe Daberkow aus der Garage gezogen.

Es entstand ein Sachschaden von ca. 7000 Euro.

Zur Brandursache hat die Polizei die Ermittlungen aufgenommen.

 

eingesetzte Wehren:

FF Jarmen

Löschgruppe Plötz

Löschgruppe Daberkow

FF Völschow

FF Tutow

Erster Einsatz mit neuem Löschfahrzeug für die Löschgruppe Daberkow

Am Freitagabend den 20.11.2015 kam es in Daberkow zu einem Pkw Brand.

Alarmiert wurde die Löschgruppe Daberkow mit dem HLF sowie die Löschgruppe aus Plötz

und ein Zug der FF Jarmen.

Es wurden keine Personen verletzt, so das sich die Kameraden aus Daberkow auf die Brandbekämpfung konzentrieren konnten.

Die anderen beiden Einheiten kamen nicht mehr zum Einsatz.

Zur Brandursache kann keine Angabe gemacht werden.

,,neues" HLF in Dienst gestellt

Mit dem Beitritt zur FF Jarmen wurde auch gleich ein schlagkräftiges Fahrzeug in Daberkow stationiert.

Ein echter Exot unter den Feuerwehrfahrzeugen im Amt  Jarmen-Tutow.

Beschafft wurde das HLF aus Mitteln des Feuerwehrverein Jarmen.

Hersteller ist die Fa. Steyr aus Österreich. Das Fahrzeug besitzt einige Sonderausstattungen wie einen Wasserwerfer, eine Seilwinde, zwei Schnellangriffshaspeln  mit je 50m Schlauch, einen ausfahrbaren Lichtmast und eine Hochleistungspumpe.Außerdem einen 2000 Liter Wassertank.

,,neues" Fahrzeug für die Löschgruppe Daberkow

Die Feuerwehr Jarmen wird größer...

Am 03. Oktober 2015 ist die Feuerwehr Jarmen um eine Löschgruppe größer und schlagkräftiger  geworden. Die Feuerwehr Daberkow ist der FF Jarmen beigetreten, und bildet ab sofort mit ihrem HLF die Löschgruppe Daberkow.

Vor dem Gerätehaus fand die offizielle Übergabe des Löschfahrzeuges statt. Die Löschgruppe zählt aktuell 16 aktive Mitglieder und 15 Ehrenmitglieder.

Foto: Nordkurier

Feuer in Lagerhalle

Foto: Nordkurier

Am 21.09.2015 um 22.30 Uhr wurde die FF Jarmen zu einem Großfeuer nach Alt Tellin gerufen. Vor Ort brannte eine große Futter-und Maschinenhalle auf einem Milchviehbetrieb. Beim Eintreffen der ersten Kräfte stand die Halle bereits im Vollbrand. Eine in unmittelbarer Nähe befindliche Strohmiete konnte durch die Kameraden gehalten werden. Es waren mehrere Wehren aus dem Amt Jarmen-Tutow im Einsatz. . Um eine stabile Wasserversorgung zu gewärleisten musste eine lange Wegstrecke zur Tollense aufgebaut werden. Die Löscharbeiten zogen sich bis in den nächsten Morgen hinein.

Zur Brandursache ermittelt die Polizei.

Pkw Brand auf der BAB 20

Am 28.06.2015 wurde die FF Jarmen zusammen mit der Löschgruppe aus Plötz zu einem gemeldeten Pkw Brand auf die BAB 20 gerufen. Vor Ort bestätigte sich die Meldung. Ein Pkw hatte im Motorraum Feuer gefangen. Die Insassen konnten sich unverletzt in Sicherheit bringen. Das Feuer wurde mit einem C-Rohr bekämpft und die Unfallstelle abgesichert. Anschließend wurde die Einsatzstelle der Polizei übergeben.

,,Ausflug" nach Mallorca

Nach dem Besuch auf der Interschutz ging es direkt zum Flughafen. Dort wurde eingechekt und es ging ab nach Mallorca. Für viele sicherlich ein großes Ereignis. Vor Ort wurde dann ganz entspannt die Gegend erkundet und entspannt. Während der Tour wurde eine 19 stündige Zivilschutzausbildung durchgeführt.

Besuch der Interschutz 2015 in Hannover

Mit dem Start der diesjährigen Interschutzmesse in Hannover, machten sich auch die Mitglieder der Feuerwehr Jarmen auf dem Weg um diese zu besuchen. Vor Ort wurden diverse Neuerungen im Bereich Feuerwehr und Rettungswesen vorgestellt.

Gefahrguteinsatz nahe Ducherow

Am 31.03 2015 wurde der Gefahrgutzug des Landkreises Vorpommern Greifswald alarmiert.

Gegen 15.30 Uhr verunglückte ein Sattelzug auf der B 109, zwischen den Ortschaften Ducherow und Rathebur, der mit Getreide beladen war.

Dabei wurde der Dieseltank stark beschädigt, sodas dieser auslief. Die Feuerwehr Jarmen war mit dem ELW und dem LF16-TS im Einsatz.

Dachstuhlbrand in Plötz

Quelle: Nordkurier

Am Montag den 09.03.2015 wurde die gesamte Feuerwehr Jarmen mit der Löschgruppe Plötz zu einem gemeldeten Dachstuhlbrand nach Plötz gerufen. Aufgrund der ersten Meldung erhöhte die Rettungsleitstelle sofort auf ----Feuer groß----. Somit wurde Alarm im gesamten Amtsbereich Tutow/Jarmen ausgelöst. Die Wehren aus Völschow , Daberkow , Alt-Tellin , Tutow und Kruckow/Schmarsow machten sich auf den Weg nach Plötz. Nach einer Lageerkundung konnte das Feuer mit Hilfe der Wärmebildkamera in einer Zwischendecke ausgemacht werden.

Mit Hilfe von Sägen ,einem Feuerlöscher und ein paar Liter Wasser aus einer Kübelspritze konnte das Feuer schnell gelöscht werden. Somit blieb der Schaden am Gebäude gering.

eingesetzte Wehren:

FF Jarmen

Löschgruppe Plötz

FF Völschow

FF Daberkow

FF Tutow

FF Kruckow/Schmarsow

FF Alt Tellin

erneut tödlicher Verkehrsunfall

Am Donnerstag den 26.02.2015 wurde die Feuerwehr Jarmen um ca.23 Uhr zu einem Verkehrsunfall auf die BAB 20 gerufen. Die Einsatzstelle befand sich zwischen dem Parkplatz Demminer Land und der Anschlußstelle Anklam. Ein Transporter fuhr hier aus noch ungeklärter Ursachen auf einen LKW auf, kam ins Schleudern und prallte in eine Böschung. Leuder kam für den Fahrer jede Hilfe zu spät. Er verstarb noch an der Unfallstelle. Die Feuerwehr sicherte die Einsatzstelle und unterstützte bei der Bergung.

 

eingesetzte Wehren:

FF Jarmen

Löschgruppe Plötz

FF Gützkow

Quelle: Nordkurier

tödlicher Verkehrsunfall

Am Dienstag den 24.02.2015 wurde die Feuerwehr Jarmen um 06.45 Uhr zu einem Verkehrsunfall mit einer eingeklemmten Person alarmiert. Die Einsatzstelle befand sich auf der Kreisstraße zwischen Völschow und Kruckow. Vermutlich wegen Straßenglätte schleuderte der Pkw gegen einen Baum. Der Fahrer wurde dabei eingeklemmt und erlag noch am Unfallort seinen Verletzungen.

 

eingesetzte Wehren:

FF Jarmen

Löschgruppe Plötz

FF Völschow

FF Tutow

Quelle: Nordkurier

Orkan Elon und Felix

09.01. - 10.01.2015 Auch der Feuerwehr Jarmen bescherten die Orkantiefs ,, Elon ,, und ,, Felix ,, einige wetterbedingte Einsätze.  So wurde zweimal unsere Drehleiter außerhalb von Jarmen eingesetzt ,um lose Äste und abgeknickte Bäume zu entfernen. Außerdem wurden an beiden Tagen umgestürtzte Bäume von Straßen entfernt.

Umwelteinsatz am Greifswalder Bodden

Am Donnerstag den 10. April 2014 wurde die Feuerwehr Jarmen zusammen mit der Feuerwehr Anklam nach Virchow am Greifswalder Bodden alarmiert.

Dort ist am Vortag ein Schiff auf Grund gelaufen. Beim Versuch es frei zu schleppen lief plötztlich eine unbekannte Flüssigkeit aus.

Zusammen mit den Anklamer Kameraden wurde eine Ölsperre um das havarierte Schiff gelegt.

So konnte eine Ausbreitung erstmal verhindert werden.

 

eingesetzte Wehren:

FF Jarmen

Löschgruppe Plötz

FF Anklam

FF Kemnitz

Quelle: Nordkurier

Quelle: Nordkurier

Öleinsatz in Gützkow

Am Dienstag den 01.04.2014 wurde die Feuerwehr Jarmen nach Gützkow gerufen.

Dort war bereits die FF Gützkow im Einsatz um eine Ölspur abzustreuen. Bei der weiteren Erkundung stellte der Einsatzleiter fest, dass sich bereits Öl auf einem nahegelegenem Bach ausgebreitet hat.

Daraufhin wurde die FF Jarmen mit der Ölwehrkomponente alarmiert.

Vor Ort wurde eine Ölsperre in den Bachlauf gelegt und das Öl mit einem Wasser-Öl Trenngerät aufgenommen.

Nach gut 2 Stunden war der Einsatz für die FF Jarmen beendet.

Ursache war ein geplatzter Hydraulikschlauch an einem LKW.

 

eingesetzte Wehren:

FF Gützkow

FF Jarmen

Löschgruppe Plötz

Quelle: Ostseezeitung

Keine Spur mehr von Streit: Löschtruppe rüstet massiv auf

 

Von Stefan Hoeft

Technisch steht es offensichtlich so gut wie nie um die Jarmener Löschtruppe – zu Land, zur See und zur Luft. Doch wie sieht es mit der Mannschaft aus? Eine durchaus spannende Frage angesichts vieler Personalsorgen im Umland. Obendrein stand nun auch noch der Wehrführer zur Wahl.

Jarmen. „Was bleibt mir anderes übrig bei dem Ergebnis“, meinte Gerhard Vockelmann schmunzelnd auf die Frage, ob er seine Wahl annimmt. Zuvor hatten ihn die Kameraden bei ihrer Jahreshauptversammlung ohne Gegenstimme oder Enthaltung in seinem Amt als Jarmener Wehrführer für eine weitere Legislaturperiode bestätigt. Und das nachdem sich der Landwirt aus dem Ortsteil Kronsberg vor fünf Jahren noch bei einer Kampfabstimmung durchsetzen musste, und die Peenestädter Truppe bisher als alles andere als konf liktarm galt.

Selbst Vockelmann zeigte sich daher positiv überrascht von dieser Eindeutigkeit des neuen Votums. „Ich danke euch für dieses eindrucksvolle Vertrauen.“ Offensichtlich ist es ihm gelungen, die Mannschaft zu einen und teilweise ein neues Fundament zu legen. Dazu dürfte auch der technische Aufschwung zählen, den die Löschtruppe insbesondere in den vergangenen zwölf Monaten erlebte: So nennen die Jarmener das erste Mal in ihrer Geschichte eine Drehleiter ihr Eigen, stehen ein vom Landkreis zur Verfügung gestelltes Schlauchboot und ein Spezialanhänger für den Kampf gegen Ölhavarien in der Garage – inklusive Zugfahrzeug. Hinzu kommen der im Frühjahr endlich zugelassene Einsatzleitwagen mit seiner modernen Ausstattung samt Computer und Wärmebildkamera sowie Spezialausrüstung wie zwei Überlebensanzüge und die Einführung des Digitalfunks.

Was derartige Errungenschaften im Ernstfall ausmachen, bekamen die Kameraden hautnah mit: Als Anfang Mai an der Friedensstraße der Dachstuhl eines Eigenheims brannte, blieb es auch Dank des gezielten Löscheinsatzes von oben mit der Drehleiter bei minimalem Wasserschaden, am Ende f lossen weniger als 400 Liter. Und dort wie bei einem Scheunenbrand im August in Leussin half die Wärmebildkamera eindrucksvoll bei der Suche nach versteckten Glutnestern.

Insgesamt fuhren die Kameraden 2013 laut Vockelmann 35 Einsätze. Wobei mit zehn nicht mal ein Drittel Feuer waren, zudem fast nur kleine. Zwölfmal rückte die Truppe zur technischen Hilfeleistung aus und viermal zu Gefahrguteinsätzen – von Verkehrsunfällen und Sturmschäden über eine ölige Schiffshavarie im heimatlichen Hafen bis hin zum Tanklasterunfall bei Greifswald. Daneben nahmen Anforderungen zur Türöffnung (fünf) zu, und es gab vier Fehlalarme.

Ohne ordentliche Ausbildung nutzt allerdings die beste Technik nichts, weiß der Wehrleiter. Auch hier überraschten ihn seine Leute, absolvierten 71 Lehrgänge von der Ölwehrausbildung über Funkerschulungen bis hin zum Gruppenführer-Kurs. „Ich dachte nach den letzten Jahren mit jeweils über 30 Lehrgängen wäre irgendwann mal eine Sättigung, aber da habt Ihr es mir ja noch mal gezeigt.“ Nicht zu vergessen die vielen weiteren Dienststunden und das Engagement bei so mancher öffentlicher Veranstaltung wie Maifeuer und Adventsmarkt.

„Es existiert eine schlagkräftige Wehr in unserer Stadt, um Jarmen sollte uns nicht bange sein“, lobte Bürgermeister Arno Karp. Immerhin stellen deren insgesamt 108 Mitglieder eine 51-köpfige Einsatztruppe, hinzu kommen Kinder- und Jugendwehr zur Nachwuchsgewinnung. Und so bekam der Rathauschef etwas sonst wohl eher Seltenes von seinem obersten Brandbekämpfer zu hören: „Die Feuerwehr Jarmen ist momentan sowohl personell als auch technisch den Anforderungen entsprechend ausreichend ausgestattet.“

Wenn überhaupt, so macht sich Vockelmann derzeit höchstens um die Einsatzstärke tagsüber in der Woche Gedanken. „Hier sind wir zwar noch weitaus besser gestellt als viele andere Feuerwehren, wir können mit einer Gruppe und einer Staffel alle Funktionen am Tage noch besetzen. Aber etwas mehr Reserve wäre schon wünschenswert.“ Ein dickes Lob einstecken durften die Peenestädter für die Partnerschaft mit ihrer Plötzer Ortswehr. Erst von deren Chef Siegbert Batz, dann von Amtswehrführer Uwe Engel aus Tutow: „Die Zusammenarbeit Jarmen-Plötz ist eine gelungene Sache, das sieht in anderen Gemeinden anders aus in unserem Amtsbereich.“

Kontakt zum Autor: s.hoeft@nordkurier.de



Copyrighthinweis: Ausgabe vom 05.03.2014

Warmhalte-Anzüge verwandeln Jarmens Wehrleute in echte Eisbader

Von Stefan Hoeft

Mal so einfach zehn Minuten in einem Eisloch an der Peene planschen und dabei auch noch lächelnd schwitzen? Oder gar übers Wasser gehen? Mit der Jarmener Feuerwehr ist mittlerweile so einiges möglich, wie ein Extremtest für deren neue Ausrüstung zeigte.

Jarmen. Fast scheint es so, als kapituliere Väterchen Frost vor der Jarmener Feuerwehr. Denn kaum hat die ihre neue Ausrüstung eindrucksvoll präsentiert, da zieht sich der Winter zusehends aus Vorpommern zurück. Eines dürfte danach jedenfalls klar sein: Eisiges Wasser lässt die Peenestädter Brandbekämpfer künftig kalt. Dafür sorgt die gerade angeschaffte Spezialkleidung, zwei so genannte Überlebensanzüge wie es sie sonst auf Seenotkreuzern und Bohrinseln gibt. Rund 2000 Euro kostet ein Stück, doch dieses Geld wirkt gut angelegt.

Was den Träger fast wie einen gelb angestrichenen Kosmonauten ausschauen lässt, hat es nämlich in sich: „Damit kann man 16 Stunden lang in vier Grad warmen Wasser aushalten“, sagte Wehrleiter Gerhard Vockelmann. Und halte den Träger zudem an der Oberf läche. Möglich mache das eine spezielle Stoffkombination, verbunden mit dem Luftpolster über der menschlichen Haut und einigen Dingen wie beispielsweise wasserdichten Reißverschlüssen. Und bei all dem sind die Anzüge so geschnitten, dass sie jeder seiner Leute zwischen 1,50 und 2 Meter Körpergröße tragen kann.

„Das ist so gewollt, denn im Grunde muss da jeder mit umgehen können bei uns.“ Die ersten aus der Truppe wurden bereits im Januar für einen Dichtigkeitstest in die Spezialkleidung gesteckt und buchstäblich ins kalte Wasser geworfen: Sie trieben einige Zeit auf der Peene umher – und blieben alle trocken. Den Extremtest startete Jarmens Wehr unmittelbar vor den Winterferien, als sich über dem Fluss eine dicke Eisschicht gebildet hatte. Da zogen Torsten Borchert und Marco Thormann die Super- Montur über, um in ein frisch geschlagenes Eisloch weit weg vom Ufer zu steigen. Doch von klappernden Zähnen oder frostigen Mienen war nichts zu spüren, die Hersteller-Versprechungen scheinen zu stimmen.

Also nutzten die Brandbekämpfer den Abend und ihre völlig entspannten „Eisbader“, um gleich in großer Mannschaft einen Notfall zu proben, wie es ihn glücklicherweise vor Ort schon lange nicht mehr gab, er im Wasserland Mecklenburg- Vorpommern aber häufiger vorkommt: Hilfe für eine im Eis eingebrochene Person – mit allem, was das Gerätehaus hergibt. Dazu zählt unter anderem ein Rettungssteg, 15 Meter lang und in Windeseile mit Luft aus den Pressluftf laschen aufgeblasen. Der schwimmt auf dem Wasser, nun ließ er sich wie ein Teppich bis ans Eisloch rollen, so dass der Bergungstrupp in voller Montur ohne Sorgen über den Fluss marschieren konnte.

Als das „Opfer“ aus der Peene gezogen und auf einer Trage fixiert war, kam ein spezieller Kran zum Einsatz – die Drehleiter. Sie wurde übers Bollwerk hinaus f lach ausgefahren und an der Spitze die Trage befestigt, so dass der Gerettete wenige später in der Luft schwebte und sanft am Ufer landete. Dass dies geprobt und der Mann nicht einfach schräg über die Kaikante hochgereicht wurde, war alles andere als eine Spaßeinlage, sagte Vockelmann.

„Wenn ein Patient zu unterkühlt ist, dann darf man den gar nicht mehr so viel bewegen, damit das kalte Blut nicht zum Herzen f ließt.“ Da sei die Verwendung der Drehleiter also eine gute Option. Während die meisten anderen mächtig zu frieren begannen angesichts der Minusgrade, ging es Torsten Borchert sichtlich gut. Dem Löschmeister blieb angenehm warm in seinem Überlebensanzug, obwohl er sich so festgezurrt auf der Trage kaum bewegen konnte und sich auf ihm sogar eine Eisschicht bildete.

Im Ernstfall soll der Anzug möglichst schon auf dem Weg zum Einsatzort angelegt werden, so dass zumindest ein Retter sofort nach dem Eintreffen ins Wasser beziehungsweise aufs Eis gehen kann. Schließlich gilt in so einem Fall fast noch mehr als bei Bränden oder Verkehrsunfallopfern, dass jede Sekunde zählt. Das wissen sie hautnah von einem missglückten Rettungseinsatz am Zarrenthiner Kiessee, als ein Hund ins Eis einbrach und nicht mehr lebend geborgen werden konnte. Mittlerweile ist das viele Jahre her und Menschen waren in Jarmen und Umgebung noch länger nicht mehr in so einer kritischen Situation.

Doch der nächste Winter kommt bestimmt, und da ist es gut auf alle Eventualitäten vorbereitet zu sein, weiß Wehrleiter Vockelmann. Deshalb werde auch nur einer der Überlebensanzüge in der Peenestadt selbst stationiert, der andere kommt auf das Fahrzeug der Plötzer Ortswehr. „Da gibt es ja auch so einige Teiche in der Gegend.“

Kontakt zum Autor: s.hoeft@nordkurier.de



Copyrighthinweis: Ausgabe vom 22.02.2014

Ehrenwehrführer Otto Bienert verstorben

Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person

Am frühen Morgen des 08.09.2013 wurde die Feuerwehr Jarmen zusammen mit der Löschgruppe aus Plötz und der FF Tutow zu einem Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person alarmiert.

Die Einsatzstelle befand sich auf der Ortsdurchfahrt Jarmen in Höhe der Anlagen. Ein Pkw Golf war in Richtung Ortsmitte unterwegs , als dieser gegen einen Baum fuhr. Der Fahrer wurde dabei eingeklemmt und mußte von der Feuerwehr befreit werden.

Die Kameraden der Feuerwehr Jarmen sicherten die Einsatzstelle ab,leuchteten diese aus und befreiten den verunfallten Fahrzeugführer in Zusammenarbeit mit dem Rettungsdienst aus seinem völlig zerstörten Pkw.

Zur Unfallursache ermittelt die Polizei.

 

 

eingesetzte Wehren:

FF Jarmen

Löschgruppe Plötz

FF Tutow

Großeinsatz im Hafen von Jarmen

Quelle : Nordkurier

Großalarm gestern Nachmittag am Hafen in Jarmen.

Ein Frachtschiff das in Jarmen Getreide laden wollte verursachte einen Großeinsatz von Polizei und Feuerwehr. Am 19.03.2013 bemerkten Angler einen großen Ölfilm und eine schwarze Flüssigkeit auf der Peene und verständigten die Polizei. Die wiederum machte den Verursacher ausfindig und alarmierte die FF Jarmen. Gegen 16.00 Uhr lösten die Funkmelder der FF Jarmen mit dem Stichwort TH K Öl auf Gewässer aus. Nach erster Lageerkundung durch den Wehrführer wurde jedoch schnell klar, das dieser Einsatz größer wird. Die Alarmstufe wurde auf TH G Öl auf Gewässer erhöht. Für die Feuerwehr Jarmen wurde Vollalarm gegeben und weitere Kräfte wurden alarmiert. So kam die Feuerwehr Anklam zum Einsatz welche über entsprechendes Material für diesen Einsatz verfügt.

Da die Dunkelheit hereinbrach wurde die Unfallstelle großflächig ausgeleuchtet. So kam auch die Drehleiter zum Einsatz. Es wurde eine Ölsperre gezogen und die Flüssigkeit wurde abgepummpt.

Am morgen des 20.03.2013 wurde die FF Jarmen erneut alarmiert um die ausgelegte Ölsperre wieder abzubauen. Der havarierte Frachter begab sich nach dem erfolgreichen Einsatz in eine Werft um den Schaden beheben zu lassen.

 

eingesetzte Wehren:

FF Jarmen

Löschgruppe Plötz

FF Anklam

neues Einsatzfahrzeug für die FF Jarmen

Am 14.02.2013 wurde die Drehleiter aus Nördlingen abgeholt.

Einige Kamerden der Feuerwehr Jarmen sind sehr früh aufgebrochen um ins südlichste Bundesland Deutschlands zu fahren. Nach Bayern zur Feuerwehr Nördlingen.

Vor Ort wurden unsere Kameraden mit der Drehleiter vertraut gemacht.

Nach erfolgreicher Einweisung stand dann die Überführung von Bayern

nach Mecklenburg Vorpommern an. Abends um 22.00 Uhr war es dann soweit. Die Drehleiter erreichte Jarmen.

So wurde der Fuhrpark der Feuerwehr sinnvoll erweitert.

Die Drehleiter soll zukünftig als Rettungsmittel in der Stadt Jarmen und im Amt Jarmen-Tutow eingesetz werden.

Einen besonderen Dank nochmal an die Feuerwehr Nördlingen für dieses Fahrzeug.



Video zur Katastrophenschutzübung 2004

Ein neues Zeitalter der Alarmierung hat bei der Feuerwehr Jarmen begonnen. Die digitalen Funkmelder verrichten seid kurzer Zeit ihren Dienst bei der Wehr. Die Alarmierung läuft nun per Text auf und nicht mehr über Sprachdurchsage. In der Feuerwehr gibt es zwei sogenannte Alarmierungsschleifen. Eine kleine für Kleinsteinsätze und den Vollalarm. Außerdem kann die Wehrführung gesondert alarmiert werden.

Kontakt

Sie erreichen uns unter:

 

 

Freiwillige Feuerwehr Jarmen

Fabrikstraße 5

17126 Jarmen

 

Tel. 039997/10231

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